Wie alles begann

Während meines Modedesign-Studiums nahm ich im Jahr 2016 an einem Siebdruckseminar teil, um danach die hauseigene Werkstatt frei für meine eigenen Experimente nutzen zu können.

Schon hier entstand – neben Merchandise-Versuchen für eine befreundete Metal-Band – die erste Version meines Yggdrasil-Drucks.

Im Folgejahr experimentierte ich mit weiteren Varianten des Motivs. Da mir die Nachhaltigkeit von Anfang ein wichtiges Anliegen war, nutzte ich dafür Fairtrade- und GOTS-zertifizierte T-shirts und Taschen.

Ende 2017 eröffnete ich meinen Online-Shop bei Etsy – denn die vielen Yggdrasil-Varianten wollten ja in die Welt hinaus!

Färben & Bleichen

Nach dem Abschluss meines Studiums folgte im Jahr 2019 eine weitere Phase der freien Experimente. Diesmal versuchte ich mich an Shibori-Handfärbungen und Bleichetechniken.

Zwar hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon den Plan, meine Kleidung eines Tages selbst zu schneidern, aber mir fehlten noch die nötigen Maschinen und die finanziellen Mittel, um dies umzusetzen.

Also musste Krähennest zunächst eine Nebenbeschäftigung bleiben, bei der ich mit nachhaltig vorgefertigter Kleidung arbeitete.

Eigene Designs

Nach und nach schaffte ich mir die nötigen Geräte und Materialien an, um meine ersten eigenen Designs zu realisieren.

Auch Label- und Pflegeetiketten ließ ich mir nachhaltig aus recyceltem Polyester herstellen.

2021 brachte ich dann endlich meine allerersten komplett eigenen Einzelstücke heraus: selbst konstruierte Schnitte, selbst genäht aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle und anschließend handgefärbt.

Da mir neben meinem Hauptberuf jedoch die Zeit für regelmäßige Projekte dieser Größenordnung fehlte – für den Schnitt-, Näh- und Färbeprozess eines einzelnen Kleidungsstücks braucht es nämlich mehrere Tage – begann ich außerdem Schmuckstücke anzufertigen.

An diesen konnte ich auch unterwegs oder am liebsten draußen in der Natur arbeiten.

Eine große Inspiration für die Arbeit mit Hanfgarn war für mich das ungarische Schmucklabel Intambo.

Neben dem Naturgarn verarbeitete ich jedoch auch kleine, ansonsten nicht mehr brauchbare Stoffreste aus meiner Kleiderproduktion, um den Schmuckstücken mehr Volumen zu geben – ein erster Schritt in Richtung Upcycling und Zero Waste.

Die Marke

Im Jahr 2024 brachte ich diese Tätigkeit auf die nächste Stufe.

Ich ließ Krähennest als Marke für Mode, Schmuck und Accessoires registrieren und machte mich mit Hilfe eines Gründungszuschusses hauptberuflich selbstständig.

Hier und in den sozialen Medien kannst du nun meine täglichen Arbeitsprozesse verfolgen.

Und vielleicht triffst du mich sogar mal an meinem Stand auf einem Designmarkt oder Festival!